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Den 1. beſuchten wir, mit einem Firman ver⸗ ſehen, das Innere der Moſcheen in Konſtantino⸗ pel. Die Verzierungen derſelben ſind aͤußerſt einfach; ſie beſtehen hauptſaͤchlich in großen Marmor⸗Lafeln, auf einigen ſind arabiſche Spruͤche und Stellen aus dem Koran, auf andern die Namen Gottes, Mahv⸗ meds, ſeiner vorzuͤglichen Schuͤler und Nachfolger. Die Dome uͤberhaupt, beſonders der Dem in der Sophich⸗Dſchamie, ſind mit Muſiv⸗Arbeit ver⸗ ziert, welche die Barbarei der Luͤrken zerſtoͤrt hat;
unter denſelben haͤngen eine große Menge bunter Lam⸗ pen, welchen goldene Zierrathen untermiſcht ſind. Bei der Kanzel ſind verſchiedene Hauptſtellen aus dem Koran aufgehaͤngt, vor welchen die Tuͤrken mit den Knieen ſich verbeugen. An der großen Gallerie befin⸗
det ſich eine Kapelle und eine andere Gallerie, welche
fuͤr die Frauenzimmer beſtimmt iſt; ſie geht um das ganze innere Gebaͤude. Das Schiff ruht auf Saͤulen von Porphyr, Granit u. ſ. w.
VII. Da die tuͤrkiſche Regierung unſere Abreiſe nach Syrien ernſtlich beſchloſſen hatte, ſo gingen wir den 43. Vormittags 9 1/2 Uhr aus dem Hafen von Konſtantinopel unter Segel, konnten aber des Windes wegen nicht weiter, als bis zu den Prin⸗ zen⸗In ſeln kommen, und gingen Nachmittags zwi⸗ ſchen den Inſeln Antigone und Kirka vor Ankerz ſie ſind nicht weit von Kon ſtantinopel entfernt.
In der Nachbarſchaft des ſichern und begquemen Dor⸗


