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Den 8. befuchte ich den Lord Slginz am Abeude kehrte ich nach Galata zuruͤck. Das Wetter war ungewoͤhnlich ſireng, und da es an Defen gebrach, ſo mußten wir der Sitte gemaͤß, Holzkohlen in den Zinmern brennen. Man legte ſi ſie in irdene Pfannen
(Mongulen), aus welchen ſie ihre mevhitiſchen⸗ Lanſ⸗ Lerbreiteten. Die auffallendſten Folgen, wel⸗ che ſie fuͤr uns hatten, waren Kopfweh, Schwindel⸗ Erbrechen⸗ und ein heftig pochender Schmerz in den Schlaͤfen. Verſchiedene Perſonen wurden ſchon todt gefunden, in deren Zimmer Holzkoblen gebranut batten.
Den 13. brfuchten wir das Bad. Zu Konſtan⸗ tinopel gibt es eine große Menge oͤffentlicher Baͤder⸗ die Privat⸗Baͤder ſind gleichfalls zahlreich: denn es gibt kaum irgend ein betraͤchtliches Haus, welches nicht ein Bad haͤtte, in weichem man jede Beauem⸗ lichkeit antrifft.„
Den 2s. wohnte ich einer religiſen Feierlichkeit der Derwiſche(tuͤrkiſchen Moͤnche) bei. Sie ver⸗ ſammelten ſich in einem achteckigen Hauſe, welches 2 Gallerien hatte, deren ohere auf Saͤulen ruhte, und von Muſikanten beſetzt war, welche eine ſehr ſanfte und feierliche Muſik machten. In der untern Gallerie ſtanden Tuͤrken und andere Leute als Zu⸗ ſchauer. In dem Zimmer waren verſchiedene arabi⸗ ſche Spruͤche in Rahmen aufgehangen, wovon gerade einer uͤber den Kopf des Obern der Derwiſche hing.


