Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1829)
Entstehung
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1 4 eilen, die Votſtädte abgerechnet⸗ welche eben ſo groß als die Stadt zu ſeyn ſcheſſeh. n Den 21. beſuchte ich die Hans oder offentlichei Gebaude für die tuͤtkiſchen Kaufleute, welche klein Zimmer zu ihrer Wohnung, zur Aufbewahrung und zum Verkaufe ihrer Waaren baben. Am Ende befin⸗ det ſich ein großer, vffener, viereckiger Platz, und oben eine Gällerte, welche das ganze Gebäude umgibt, Die Gallerie fuͤhrt zu den ſchoͤnen und beguemen Zim⸗ mern der Kaußeute. Die Hans zu Konſtautino⸗ pel uͤbertteffe an Große und Schoͤnheit alle uͤbrigen in der Tuͤrkri. Erſtere wurden durch die Freigebigkeit der Sultane und der trkiſchen Großen jum Vortheile des Handels errichtet. Sie ſind aus Steinen erbaut, feuerfeſt, und verſchiedene derſelben haben 3 Stock⸗ Den 26. war das Wetter warm und ſehr ſchön, wie in England waͤhrend der Monate Mai und Juni; allein den 27. traten ſchon wieder kalte Regen ein. Dieſe Abwechslungen ſind in Konſtantinopel au⸗ ßerordentlich haͤufig, und haben einen ſtarken Einfluß

auf die Entſtehung von Krankheiten. Der Regen

dauerte mehrere Tage nach einander, aber mit Unter⸗

brechungen fort. Die Luft wurde rauh und kalt,

und das Thermometer ſank von s4 auf z0 Grade herab⸗

Die Kaͤlte nahm unterdeſſen zu, das Wetter wurde veſtaͤndiger, drei Tage ſchneite es beſtaͤndig, und das Thermometer ſtand auf 16 Grad.