the ein Mahl nach tuͤrkiſcher Art ein, worauf wir uns verabſchiedeten. Den 16. begleitete ich den General Koͤhler nach Pera, und kehrte den 17. nach Bu⸗ jukdere zuruͤck. Seit dem letztern Regen erhielt das
Tand ein ganz neues ſehr angenehmes Anſehen. Die
Weinbeeren waren reif, eben ſo die Melonen. Von letzteren gab es zwei Arten, die wohlriechende Melone(Cucumis Dudain Lin.) und die Waſ⸗ ſer⸗Melone(Cucurbita citrullus Lin.). Von Wein⸗ beeren, welche außerordentlich groß und ſchoͤn waren, koſtete die Ocka 3— 4 Paras. Eine Dcka iſt 2½ von unſern Pfunden.
In der Tuͤrkei herrſcht bei den Kindern die engli⸗ ſche Krankheit, und bei den Erwachſenen iſt die Blind⸗
heit ſehr gemein. Lahme und Kruͤppel trifft man in
großer Menge an. Lungenkrankheiten ſind keineswegs in dem Lande herrſchend, Schnupfen, Huſten und aſthmatiſche Beſchwerden beſonders haͤufig unter aͤltli⸗ chen Perſonen. Fontanellen ſind ſehr gewoͤhnlich und vermindern etwas die nebel, welche die traͤge und unthaͤtige Lebensart der Luͤrken nach ſich zieht. Haut⸗ krankheiten, Geſchwulſten und Flechten, beſonders auf dem Kopfe, ſind gemein; ſchlechte Verdauung und andere Magenuͤbel herrſchen ſehr allgemein. Fette Speiſen, eine unthätige Lebensart, die Unmaͤßigkeit imm Tabak⸗Rauchen, und der unmaͤßige Genuß des
Dypiums ſind unſtreitig die Urſachen dieſer Kranheiten.
Bruche ſind eine gewoͤhnliche Erſcheinung. Außer der


