Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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Kaffee ein. Er unterſuchte meine Waffen, und machte mich auf die ſeinigen aufmerkſam. Einige Waͤchter, welche einen Bauern, ſeitwaͤrts von dem bewach⸗ ten Wege, den Berg hinanklettern ſahen, riefen ihn herab; er aber vernahm die Stimme nicht. Der Be⸗

fehlshaber ſchoß auf ihn, und ſetzte ſich dann ſo ruhig und gleichguͤltig als vorher nieder. Der Bauer ſtieg weinend und blutend herab, und erhielt so Stockprů⸗ gel zur Heilung. Ich ward uͤber dieſes Benehmen aͤußerſt entruͤſtet.

Unwillig ſetzte ich meinen Weg uͤber den Berg Gerania weiter fort. Morea iſt faſt ganz ent⸗ bloͤßt von Baͤumen, obgleich es gewiß fruchtbarer iſt, als Attika. Ein hoher Genuß war es fur mich, durch

— einen Kiefernwald zu reiten, zwiſchen deſſen Baum⸗ ſmmen das Meer durchblickte. Das fanft anſteigende Gelaͤnde, das von dem Geſtade bis an den Fuß des Verges ſich ausdehnt, war mit Hel⸗ und Johannes⸗ brod⸗Bäumen bedeckt. Solche Landſchaften ſind in Griechenland ſelten. 8

Bei meiner Ankunft in Megara ſah ich einen Haufen Albaneſerinnen, freilich nicht ſo ſchoͤn, wie Nauſikaa und ihre Geſpielinnen, welche luſtig Waͤſche an einer Quelle reinigten, neben welcher man eiuine einfoͤrmige Meberbleibſel einer Waſſerleitung ſah. Diejenigen Waſſerleitungen, welche ich in Grie⸗ chenland erblickte, gleichen den roͤmiſchen gar nicht; ſie erheben ſich faſt nicht von der Erde, und haben

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