den Geſichtskreis, waͤhrend Akrokorinthus, die Gebirge von Argolis und Sicyon gegen Mittag und Abend ſich erheben. Die Denkmaͤler von Korinth ſind verſchwunden.
Noch jetzt verfertigt man in Korinth Gefaͤße, aber ſie ſind nicht mehr ſoiche, welche Cicero ſo dringend von ſeinem theuren Attikus begehrte. Waͤhrend ich einen Marmor in einem Weinberge unterſuchte, ward ich mit einem Steinhagel begruͤßt.
Von Korinth fuͤhren zwei Wege nach Me⸗ gara. Einer geht uͤber den Berg Gera nia Getzt Paleo⸗Vuni, altes Gebirge); der andere aber laͤuft an dem ſaroniſchen Meerbuſen laͤngs der ſeironi⸗ ſchen Felſen. Letzterer war ehemals nur den Rei⸗ ſenden bekanut; jetzt erlauben die Tuͤrken nicht mehr, denſelben zu betreten. Sie haben einen Militarpo⸗ ſten am Fuße des Berges Oneius; hier iſt die Grenze des Paſchaliks von Morea, und Niemand wird durch die Grenzwache gelaſſen, wer nicht einen ausdruͤcklichen Befehl des Paſcha vorzeigen kann.
Wir kamen auf unſerer Reiſe tiefer in die Schluch⸗ ten des Berges Oneius, waͤhrend wir den ſaro⸗ niſchen Meerbuſen und Korinth bald aus den Augen verloren, bald wieder erblickten. Von dem hoͤch⸗ ſten Gipfel dieſes Berges, der Macriplayſi heißt, ſtiegen wir nach Deroene herab. Ich zeigte den Befehl des Paſcha vor. Der Befehlshaber der Grent⸗ ſoldaten lud mich zu einer Pfeife Tabat, und zum


