Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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genannt, in einem Kalojeren⸗Kloſter über

Nacht. Die Moͤnche nehmen ihn mit Herzlichkeit auf. Um 7 Uhr Morgens ging man nach Eleuſis unter Segel; in einer Stunde kam man da an. Fuͤnfzig elende Fiſcherhuͤtten und der verſtuͤmmelte Name Lepſing ſind noch die eimigen Veberreſte die⸗ ſer alten und beruͤhmten Stadt. Albaniſche Raͤu⸗ ber in der Naͤhe verhindern die Zunahme der Bevol⸗ kerung. Selbſt die Fremden ſind hier nicht ſicher vor ihnen. Auf einem nahen Huͤgel ſteht eine kleine Jung⸗ frau⸗ Kirche. Weiter uͤber dieſer noch findet man die Ruinen des Tempels der Ceres und der Proſer⸗ pina; ſie ſind ſehr zahlreich. Von Eleuſis begibt ſich der Reiſende nach Me⸗ gara. Wie von Athen nach Eleuſis, ſo ſind von

Eleuſis nach Megara zwoͤlf Meilen Weges. Zu

Waſſer iſt der Weg noch viel kuͤrzer. Unterwegs hielt man bei dem Brunnen der Ceres, und kam dann in zwei Stunden im Hafen von Niſaͤa, oder im al⸗ ten Hafen von Megara, an.

Die Stadt iſt eine halbe Stunde davon entfernt, zwar ohne Ueberreſte aus alter Zeit, aber doch Cal⸗ chas und Euklides Geburtsort, und darum des Beſuches werth. Die Stadt hat eine kleine Citadelle. Allein das Herz des Reiſenden iſt erſchoͤpft, der Kopf iſt erkaltet, jemehr er von Attika und Boͤotien ſich entfernt hat. Er eilt nach Patra zuruͤck, wo ihn ein Schiff erwartet.

s8. B. Griechenland. III. 2.

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