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153 Serofani zieht begeiſtert durch das Thor, o⸗
durch einſt Marathons Sieger einzogen, und begiebt
ſich zum venetianiſchen Konſul. Kaum angekommen, entwiſcht er mit ſeinem Dolmetſcher dem Konſul, um in Athen herum zu ziehen, und deſſen Reichthum an Denkmslern der Vorzeit kennen zu lernen. Das erſte iſt die Aeropolis.
Dieſer von drei Seiten unzugaͤngliche Felſen er⸗ bebt ſich uͤber die alte und neue Stadt empor. Er iſt von Mauern eingeſchloſſen, die Themiſtoeles nach der Schlacht bei Salamis wieder aufbauen ließ. Auf dieſem Felſen ſteigt in Pracht der Tempel der Mi⸗ nerva, mit dem Zunamen Parthenion, in die Höͤhe, ein Meiſterſtuͤck der Kunſt. Gegen ein Ein⸗ trittsgeld von 20 Piaſtern tritt der Reiſende in die Citadelle, er ſieht die J ſisſtatue, die Pan's⸗ Grotte, wo heut zu Tage die Hirten ihre Heerden melken. Rechts erblickt er den Areopag, den Pnyt*)z er ſieht den Brt, wo Aegeus vom ßel⸗ ſen ſich ſtuͤrzte, weil er verzweifelte, den Theſeus wieder zu ſehen, das Theater, den Huͤgel der Pi⸗ lopappus, und dort das Meer.
Links, durch das zweite Thor iſt die Treppe zum Lempel des Sieges ohne Fluͤgel. Auf ſeinen
Grundlagen hat man das Serail eines Tuͤrken er⸗
baut. Dort iſt Lykurgs Zeughaus, oder eine Schatz⸗
„Ein oͤffentlicher Platz zu Athen.(D. B.)


