Fortſetzung von Franz Favier Sero—
fani's Reiſe durch Griechenland in den
Jahren 1794 und 1795 bearbeitet von D. J. Leutbecher.
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Zweiter Theil.
Ein guͤnſtiger Wind, eine ruhige Nacht und liebliche Traͤume ſind unſerm Reiſenden auf dieſer zehnſtuͤndi⸗ gen Fahrt ſtete Begleiter. Er ſchlaͤft, die ganze Nacht in ſeinen Mantel gehuͤllt, auf dem Hintertheile des Schiffes, ohne zu erwachen. Enblich weckt ihn das Geſchrei der Schiffsleute, die das Tauwerk am Lande feſt machten, und er iſt in Chivries, in dem alten Kenchres der Korinther. Serofani trinkt in Zeit einer Stunde eine Laſſe Kaffee beim Zolleinnehmer, miethet zwei Mauleſel, nimmt eine Wanderung in der Naͤhe des Hafens vor, wo er nichts von Alter⸗ thümern findet, ſetzt ſich in Begleitung ſeines Dol⸗ metſchers zu Pferde, und reiſet nach der beruͤhmten


