Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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dann die Minarete der alten Stadt, die glaͤnzenden Windungen des Don, den Apai, und den kleinen Fluß Koraitſch, welcher die gruͤne uͤppige Ebene in tauſend verſchiedenen Richtungen durchſchneidet. Dickichte vvn Wald in verſchiedenen Entfernungen umgeben einzelne Spitzen und bezeichnen die Stanizas Ekleineren Staͤdte) der Koſaken. Die Hauptſtraße von Neutſcherkas nach der alten Stadt laͤuft am Fuße der Anhoͤhe hin, auf deren Spitze die Wohnung des Generals Leveshky ſteht. Fruchttragende, ſchattige Baͤume machen den Weg angenehm. Auf dieſem Theile der Ebene bauen die Reichen der neuen Stadt gewoͤhnlich ihre Landhaͤuſer. Der nicht ſchiffbare Axai fließt dicht am Wege hin.

Von dem Landſitze des Generals gingen wir auf einer kleinen hoͤlzernen Bruͤcke uͤber den Axai, und langten mit dem Einbruche der Nacht in der ehemali⸗ gen Hauptſtadt Alt⸗Ticherkas an. Die Haͤuſer haben kein aſiatiſches Anſehen, wie einige Reiſende behauptet haben. Drei Werſte weiter gingen wir auf einer elenden Bruͤcke von lockern Balken mit Lebens⸗ Gefahr uͤber den Don, Am Ufer ſah ich durch die Finſterniß der Nacht, daß wir uns wieder auf einer ausgedehnten Steppe und von zahlloſen Leichenhuͤgeln umgeben, befanden. Den folgenden Morgen erreich⸗ ten wir das Dorf Kagulmitsky, und kamen dann nach Niſchroy Egorlisky. Hier beginnt das Gouvernement, und die Linie des Kauka⸗