Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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Abreiſe entſchaͤdigte der Geſandte die armen Leute ohne Vorwiſſen des Mehmandar.

Auf der Ebene von Kemihn bemerkten wir einige Drümmer, welche die Perſer neberbleibſel von einem Schloſſe Bahrams nennen. Bei einem Lagerplatze von Jlahts ſahen wir⸗ daß die unverſchleierten Frauen Feinen Anſpruch auf Schoͤnheit machen konnten. Am 26. machten wir einen Abſtecher, um das Meſched⸗ Mader⸗i⸗Suleiman zu ſehen. Als unſere Fuͤh⸗ rer ſagten, daß nur Weiber in dieſes Gebaͤude kommen duͤrften, ſo oͤffneten wir unbemerkt die Thuͤre. Dem Kebleh gegeruͤber iſt die Mauer mit Bildwerken und einer arabiſchen Inſchrift verziert. Und in einer Ecke fanden wir eine Sammlung ſtanbiger Handſchriß⸗ ten, meiſt Abſchriften aus dem Koran; nebſt dem eine Menge kleiner Weihgeſchenke von zinnernen Lam⸗ pen u. ſ. w. Der Koͤrver des Heiligen ſoll im Dache ves Gebaͤudes ſich finden. Auf einem Pfeiler in der Chene ſah ich eine ausgehauene, ſehr entſtellte Figur, welche ich fruher nicht bemerkt hatte. Die Uebebleik⸗ ſel der Mauer auf dem Verge ſind ein vortreffliches Meiſterwert. Die Steine ſind regelmaͤßig viereckig mit einem Hochbilde auf jedem; und an dem Schuitte der Linien, welche die Steine verbinden, ſind Loͤcher in geregelten Swiſchenraͤumen, deren Zwecke wir nicht errathen konnten.

Die Ueberbleibſel zu Morgahb beweiſen, daß pier eine bedeutende Stadt geweſen ſeyn muß; ſie