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langte, daß wir es aͤßen, und ſicher gegen Schlangen und Skorpionen ſeyn koͤnnten.
Um dieſe Zeit entſtand in Schiras ein Volks⸗ Aufſtand wegen geſtiegener Brodpreiſe. Die Bazars wurden geſchloſſen, das Volk zog nach dem Hauſe des Scheik⸗el⸗Islam, des Pberrichters, und ver⸗ langte einen Fetwah, wodurch die Ermordung der uUrheber rechtmaͤßig wurde. Allein da die Mutter des Prinzen ſelbſt Antheil hatte, ſo fiel einige Tage der Brodpreis, bis die Unruhen ſich gelegt hatten. Da⸗ mit aber das Volk Genugthuung erhielt, wurden ſaͤmmtliche Baͤcker der Stadt zuſammen berufen, und erhielten die Baſtonade. So wurden die Unſchuldigen ſtatt der Schuldigen beſtraft.
Am 13. Juni wurde Lady Duſeley von einem Maͤdchen entbunden, obgleich die Sterndeuter einen Sohn prophezeiet hatten. Gewoͤhnlich bringt ein ver⸗ trauter Sklav im Harem dem Vater die Kunde, und ſagt Mujdeh(gute Votſchatt), wofuͤr er ein Geſchenk erhaͤlt. Wenn unter dem gemeinen Volke einer das Muideh bringt, ſo nimmt er haͤufig die Muͤtze oder den Shawl des Vaters als Unterpfand fuͤr das Ge⸗ ſchenk, zu welchem er ſich berechtigt glaubt. Kaum war die Nachricht von der Geburt in Schiras be⸗ kannt, ſo kamen von allen Enden Gluckwuͤnſche, Fruͤchte, Zuckerwerke und Staffe. Unter andern ka⸗ men auch Luties(Spaßmacher), welche ſich bei Luſt⸗ barkeiten und Volkofeſten einſtellen, und durch Stol


