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beſonderer Merkwuͤrdigkeit enthaͤlt, und nur des Zu⸗
ſammenhanges wegen da ſeht. Am 27. Dktober as07 reiſte die Geſandtſchaft von Vortsmvuth ab, beruͤhrte Madeira und das Vorgebirge der guten Hoffn ung, und langte am 26. April a8sos zu Bombay an. Hier erhielt der außerordentliche Geſandte vom
General⸗Gouverneur zu Kalkutta Beſchl, ſich un⸗
mittelbar nach Perſien zu begeben. Am 10. Dkto⸗
ber waren ſie auf der Hoͤhe von Barnhill, wo ſie
waͤhrend der Nacht ſehr litten. Auf der Rhede von Buſchir wurde am 44. gelandet. Am 8. Novem⸗ ber langte auf 4 Mauleſeln die Balkona, oder das
fuͤr die Geſandten übliche Geſchenk an. Es beſtand
aus so Zuckerhuͤtten, 36 Buͤchſen mit Konfekt; einer
Mauleſel⸗Ladung von Citronenfaft in 96 Flaſchen, von 23 Flaſchen Sorbet, Pomeranzen und andern
Fruͤchten; 22 Flaſchen verſchiedener Obſtmuße; 4 Mau'⸗ Eſel⸗Ladungen von Muskat⸗Melonen; einer Laſt Quitten von Ispahan; einer halben Laſt von Aepfelnz einer Laſt Granataͤpfel, und einer Wein von 39 Bou⸗ teillen. Das Ganze begleitete ein ſehr hoͤflicher Brief des Miniſters von Schiras. Der Diener des Fuͤr⸗ ſten, welcher dieſe Geſchenke uͤberbrachte, erhielt von dem Geſandten 600 Piaſter zum Gegengeſchenke.
Die Stadt Buſchir, eigentlich Abuſchaͤher, unter 28 69 n. Br. und soo 43“ d. L. von Green⸗ wich, liegt auf der Spitze einer Halbinſel, welche


