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Unter den merkwuͤrdigern Orten der alten Gev⸗ graphie fangen wir mit Recht bei der Beſchreibung von Herkla an. Herkla, das Heraklea des untern Reiches, das Juſtinianea er mittlern, und das Adrumetum der aͤlteſten Zeit, was ebenſo wie Elypea, auf einem halb kugelartig geſtalteten Vor⸗ gebirge erbaut, und lag zwei Seemeilen gegen Suͤdoſt von dem oben angefuͤhrten Moraſte. Es ſcheint wenig mehr als eine halbe Meile im Umfange gehabt zu ha⸗ ben. Nach ſeinen Ruinen zu ſchließen, ſollte man es mehr fuͤr einen Plat von Wichtigkeit, als von großem Umfange und Schoͤnheit halten.
Suſa, der nächſte merkwuͤrdige Drt auf der Kuſte, fünf Seemeilen gegen Suͤdoſt, iſt eine der an⸗ ſehnlichſten und reichſten Staͤdte der Tuniſer. Ver⸗ ſchiedene Gewoͤlbe, Granitſaͤulen und andere Kenn⸗ zeichen deuten auf ihre fruͤhere Groͤße. Hier wird auch der Hauptverkehr mit Del und Leinwand getrie⸗ ben. Ein und eine halbe Seemeile von Suſa wird ein Thal von einem klaren Bache durchſchnitten⸗ wel⸗ cher ſich dann in das Meer ergießt. Eine halbe See⸗ meile weiter, unter eben der Reihe von Bergen mit Suſa, liegt das Dorf Sahalil mit einigen Ueber⸗ bleibſeln von Alterthuͤmern. Fuͤnf Meilen von Sa halil gegenüber auf der Spitze eines kleinen Vorge⸗ birges iſt Monaſtir, eine artige Stadt⸗ wie Su ſa⸗ mit einer Mauer umgeben. Große Marmorſtucke und andere Materialien findet man haͤufig an dieſem Drte.


