Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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Charakter der großen Fruchtbarkeit, welchen ihnen die

Alten beigelegt haben. Denn die Gegenden an der

Seekuͤſte ſind meiſtens trocken und ſandig, und haben ſelbit in dem beſten Orte keinen etwas tiefen fruchtbaren Boden. Das innere Land iſt nicht beſſer beſchaffen. Mit Ausnahme der Ebenen, welche durch die Fluſſe Defailah, Derb und Hattaab bewaͤſſert wer⸗ den, ſieht man nichts als waldige und gebirgige Ge⸗ genden von Zunghar der Laͤnge nach herab durch Uſelet, Truzza, Spaitla, Caſarin, und eben auch aufwaͤrts bis Hydrah, und an die Graͤnzen der Algierer. Das Land um Kair⸗wan iſt nie⸗ drig und ſumpfig; uͤberall liegen Seen durch das Land zerſtreut. Bei Gilma, Jemme, und bis an den Fluß Aceroude, herrſcht ein beſtaͤndiger Wechſel von Bergen und Thaͤlern; der Boden aber iſt von je⸗ nem an der Seekuͤſte gar nicht verſchieden. Jenſeits der Berge von Caſarin geht der Weg bis nach Ferre⸗anah, und an den Graͤnzen der Sahara viele Meilen weit durch eine trockene Ebene, welche auf beiden Seiten mit einer Reihe Anhoͤhen in gewiſ⸗ ſer Entfernung umgeben iſt. Das Land bleibt nun bis Capſa, und vorwaͤrts auch bis zu dem Zerid wuͤſt und durr; die Ausſicht iſt auf beiden Seiten durch hohe Berge geſchloſſen, von welchen die ſuͤdoſt⸗ liche Reihe ſich bis Jibbel Hadeffa und den Graͤnzſee erſtreckt; die andere, ein Zweig des A tlas, laͤuft in einer ſuͤdweſtlichen Richtung durch Stektah.