Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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war ein Temvel uͤber den Quellen errichtet, welche dieſes Werk mit Waſfer verſahen.

Von Karthago und den Salzauellen kommt man nach Guletta, Hackel Wed(den Schlund des Fluſſes), dem Vereinigungskauale zwiſchen dem See von Tunis und dem Meere. Zur Sicherung des Hafens iſt ein ziemlich ſtarkes Kaſtell angelegt. Der See wird haͤufig von den Heerden der Phoͤni⸗ kopten und das in ihm erbaute Kaſtell Sbikley von Tuneſen und chriſtlichen Kaufleuten beſucht⸗ Die Barben in dieſem See werden fuͤr die groͤßten und angenehmſten auf der Küſte der Berberei ge⸗ valten; ihr Rogen wird, wenn er gepreßt und getrok⸗ net iſt, für eine große Koßbarkeit gehalten, und iſt unter dem Namen Botargo bekannt.

Tunis, Tunes der Alten, die Hauptſtadt die⸗ ſes Koͤnigreiches, liegt auf einem etwas erhabenen Boden laͤngſt dem weſtlichen Ufer dieſes Sees, und gewaͤhrt eine vollkommene Ausſicht auf Karthago und die Inſel Aegimurus. Die vielen Seen und

Moraͤſte in ſeiner Umgebung wuͤrden ſeine Lage unge⸗ ſund machen, wenn nicht die Luft durch die Menge Maſtix, Myrthen, Rosmarin, und andere Gummi⸗ und Gewuͤrz⸗Pflanzen verbeſſert wuͤrde. Der Man⸗ gel an gutem Waſſer noͤthist die Tuniſer, ſolches von Bardo, Bier el Kelp, und andern Orten eine Meile weit zu holen. Mit den Vorſtaͤdten Bledeel Hadrah und Bab el Swaikv mag Tunis drei