Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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172 rund, und erhebt ſich ſtufenweiſe bis an die Spitze, wie die aͤgyptiſchen Pyramiden. Die Höͤhe rechnete ich auf 100 Fuß, und den Durchſchnitt der Grund⸗ fläche auf 9o. Dieſes Grabmal kann mit gutem Grund für dasjenige angeſehen werden, welches Mela zwi⸗ ſchen Jol und Juſium ſetzt, und der Familie der uumidiſchen Koͤnige zueignet.

Wenige Meilen von dem Kubber Romih iſt die Muͤndung des Maſſafran, der oͤſtlichen Graͤnze dieſer Provinz, ein Fluß, der dem Sheliff wenig nachgibt. Bei meiner Reiſe durch die tiefen Thaͤler des Atlas⸗Gebirges, in welchen verſchiedene ſei⸗ ner Arme ihren Urſprung haben, lief er mit ſo vielen Kruͤmmungen und Wendungen, daß ich in einer Stunde vierzehn Mal uͤber denſelben ſetzen mußte. Den Namen Maſſafran erhielt er wahrſcheinlich von der ſafrangelben Farbe ſeines Waſſers.

Geht man gegen Weſt zuruͤck, ſo iſt fuͤnf Seemei⸗ len ſuͤdlich von der Muͤndung des Tafna die Stadt Tremeſen oder Teleſam, Tlemſan nach der Ausſprache der Mohren, auf einem etwas erhabenen Boden unter einer Reihe felſigter Anhoͤhen erbaut, welche einen Theil des Atlas ausmachen. Auf der er⸗ ſten Spitze derſelben findet man einen breiten Strich ebenen Feldes, welches auf allen Seiten eine Menge von Quellen ausſtoͤßt. Dieſe vereinigen ſich nach und nach zu kleinen Baͤchen, und bilden verſchiedene Waſ⸗ ſerfaͤlle. Viele von den Mauern zu Clemſan ſind in