Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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ſelben iſt gegen Dſt die Inſel Barinſhell, und ein

wenig weiter unten der Hafen von Amvuſhe, wel⸗ cher bei Weſtwinden ſicher iſt. Dann ſetzt man uͤber den Fluß Hurmunt, und trifft nun eine Menge ſteinerner Saͤrge von einer laͤnglichen Geſtalt an, welche denen nicht unaͤhnlich ſind, die man zuweilen auf un⸗ ſerer eigenen Inſel ſieht. Ein wenig weiter gegen Oſt ſieht man auf einer Anhoͤhe die Ruinen von Tefeſ⸗ ſad oder T'feſſad, welches auch Blaid el Ma⸗

dune heißt, und ſich zwei Meilen laͤngs der Seekuͤſte

erſtreckt; obgleich die Breite dem dritten Theil der Laͤnge nicht gleich kommt. Bei dieſem Orte und zu Sherſhelltrifft man verſchiedene Bogen und Mauern von Ziegeln an, welche man ordentlicher Weiſe in an⸗ dern Theilen der Berberei nicht findet. Die Ziegel ſind von einem feinen Teige und feiner Farbe, 2 1/2 Zoll dick, und beinahe einen Fuß in das Gevierte. Die Seekuͤſte von Tefeſſad nach Algier hat meiſtens in der Breite 2— 3 Seemeilen, und iſt ent⸗ weder waldig oder gebirgig. Sie ſchuͤtzt daher die ſchoͤnen Ebenen von Mettyiah, welche hinter ihr liegen, ſowohl gegen die Nordwinde, als auch das ſchaͤdliche Spritzwaſſer der See. Das Kubber Ro⸗ mih(Grabmal der chriſtlichen Weiber), von den Tuͤrken wegen ſeiner Geſtalt, Maltapaſy(Schatz der Zuckerhuͤte) genannt, iſt auf dem gebirgigen Theile der Seekuſte, Meilen von Tefeſſad entfernt. Es iſt ein feſtes Gebaͤnde von den ſchoͤnſten Quaderſteinen,