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nun ſehr in den engliſchen Geſandten, ſich nach
Miguenez zu begeben, allein weil derſelbe erſt die
Genehmigung vom Londner Hof erwarten mußte, ſo ſann er beſtaͤndig auf Ausflͤchte, um dieſer Reiſe auszuweichen.
Waͤhrend dieſer Zeit kam nun die Genehmigung, gemaͤß welcher wir uns nach Detuan einſchifften. Obwohl der Baſſa unſere Ankunſft nicht ſo bald ver⸗ muthet hatte, ſo fanden wir doch verſchiedene Zelte zu unſerer Aufnahme bereit, und nurden mit Cus⸗ rouſu, verſchiedenem Geflͤgel und einem gebratenen Schafe, welches an einem dicken hoͤlzernen Spieße ſtecken blieb, bewirthet. Gegen Abend empfing uns der Baſſa von Detuan mit ungefähr 200 Reitern und 300 Fußgaͤngern, welche in vollem Jagen, und mit Abfeuern ihrer Gewehre in das Lager rannten, und vor unſerm Zelte einen Halbmynd bildeten Dann ließ er den Baſſa zu unſrer Beluſtigung einige Kriegs⸗ uͤbungen vornehmen, welche darin beſtanden, daß die Reiter mit verhaͤngten Zuͤgeln gegen einander ritten, und ſo hitzig Feuer auf einander gaben, als wenn es im Ernſte geſchähe. Eublich zeigten ſie ihre Geſchick⸗ lichkeit in Handhabung der Spieße, und wichen den einander zugedachten Stoͤßen mit der groͤhten Behen⸗ digkeit aus. Waͤhrend dieſer Reiteruͤbung feuerte das Fußvolk beſtaͤndig aber ohne Ordnung gegen die Erde. Zu dieſem Feuern geſellte ſich noch das Lätmen der Trommeln, deren Schlag mittelſt einer ſehr durch⸗


