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her ſudlich, vereinigt ſich weſtlich mit dem Draay⸗ und Lowen⸗Fluſſe, bildet alsdann auf 2so einen Bogen, und fließt weſtlich in die See. Er bildet die Grenze der großen Namaeguals nach Oſt zwiſchen den Brie⸗ guas und Enieguas, und nach Suͤd jwiſchen den kleinen Namaequas.
Der Fiſch⸗Fluß entſteht ungefaͤhr auf der Breite von 230, fließt ganz ſuͤdlich durch die Mitte des Land⸗ ſtriches, verſtaͤrkt ſich im Oſten mit dem Gamma⸗ Fluſſe, vereinigt ſich dicht an der See mit dem großen Fluſſe, trocknet aber im Sommer aus. So geht es auch dem Loͤwen⸗, Draay⸗ und Gamma⸗ Fluſſe. Die meiſten ſiad mit Weiden und Dorn⸗ buͤſchen und einigen Baͤumen eingefaßt, welche durch⸗ gaͤngig die Groͤße gewoͤhnlicher Eichen, ein dem Braſilien⸗Holze ſehr aͤhnliches Holz, und ein der Tamarinde ſehr nahe kommendes Blatt haben. Sie tragen eine halbmondfoͤrmige Huͤlſe, in welcher der Saame eingeſchloſſen iſt, der aus einigen kleinen braunen Bohnen beſteht. Das Klima iſt uͤberhaupt ſehr rein und gemaͤßigt, und macht die Einwohner ſehr geſund. Doch herrſchte die Blattern⸗Epide⸗ mie, welche man 1766 am Kap gehabt hatte, zu gleicher Zeit auch bei dieſer Nation. Nichts deſtowe⸗ niger ſind die großen Namaeguas jetzt noch ſehr zahlreich, leben in kleine Kraale vertheilt, ohne irgend ein Oberhaupt, unter ſich friedlich. Ihr Reichthum


