Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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muß er zuerſt getauft werden, dann wird er zum Buͤrger angenommen. Weil aber der Herr verpflchtet iſt, s00 Reichsthaler der Kirche zu verſichern, ſo ge⸗ ſchieht es ſelten.

Ehemals kamen die Sklaven der Kompagnie von Madagaskar; aber die Eiferſucht der Franzoſen zwang ſie, ſich mit einigen Maleyen aus Indien zu begnuͤgen. Sie gewoͤhnen ſich ſchwer an das Klima.

Nachdem der Hauptmann Hop die gehoͤrigen Weiſungen erhalten, und die freiwilligen Begleiter ſich geſtellt hatten, ging den 16. Juli die Reiſe von dem Kap ab. Drei Wagen, jeder mit 10 Bchſen beſpannt, waren außer 90o Pf. Schießpulver und 2010 Pf. Blei noch mit verſchiedenen nothwendigen Geraͤthſchaften und einigen Kleinigkeiten beladen. Der Feldmeſſer Karl Friedrich Brink mußte uͤber die zu entdeckenden Laͤnder nicht nur eine genaue Karte verfertigen, ſondern auch die täglichen Ereigniſſe auf⸗ zeichnen.

Nach einem Marſche von 3 Meilen kamen wir an den Kuh⸗Berg; den a6. Juli an den Platz Sle⸗ phanten⸗Berg, wo wir bis den 18. blieben. Nach 3 1/2 Meilen langten wir an dem Diep⸗Rivier an, zogen den 49. die Spalte des Gebirges, Riebeeks⸗ Kaſtel, und kamen nach einer Reiſe von 3 Meilen auf dem Platze des Landmannes Witſke an, wo in⸗ zwiſchen unſer Hauptmann angekommen war.