Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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Kap⸗Bezirke ſind außer einigen Seevogeln und Waſ⸗ ſerhuͤhnern die Cvedves, verſchtedene Boͤcke und Zie⸗ gen, Erdſchweine, kapſche Maulwuͤrfe genannt, Stachelſchweine, Haſen u. ſ. w. Unter den Voͤgeln ſind die Strauße, Faſane, Rebhuͤhner, Wachteln, Gaͤnſe, wilde Enten u. ſ. w. die genießbaren. Auch ißt man eine Art Murmelthiere, welche ſehr haͤufig auf den Bergen gefunden werden. Das Wild mit Ausnahme des Steinbocks iſt nicht ſehr ſchmackhaft. Unter den Fiſchen gibt es kaum 4 gute Arten.

Die Raubthiere halten ſich jetzt weit vom Kap entfernt. Zuweilen kommen in dem heißeſten Sommer einige Elephanten bis an den Bergfluß. Die Raub⸗ thiere, welche in den entfernteſten Gegenden der hol⸗ laͤndiſchen Beſitzungen ſind, fliehen bei dem Anblicke eines Menſchen, und ſtellen ſich nur, im Falle ſie uͤberraſcht wuͤrden, zur Gegenwehr. Kommt man nun an einen Fluß, ſo bedient man ſich des Knalles ſeiner Peitſche, oder ſchteßt ſein Gewehr los.

Große Tiger gibt es hier keine mehr, dagegen aber Panther, Leoparden, Onken und Schakale. unter den kleinen Raubthieren findet man hier einige, welche unertraͤglich ſtinken.

Die Buͤrger und Einwohner der Kap⸗ Stadt pflegen ſich nicht wechſelfeitig zum Mahle einzuladen; dafuͤr aber kommen ſie alle Abende um 6 Uhr zuſam⸗ men, und rauchen, trinken und ſpielen.

Will ein Herr einen Sklaven frei machen, ſo