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haben die Gefangenen an Ketten vor einer Pfoſte ge⸗ legt. Brod, Pbſt oder Gartengewaͤchſe erhaſchen ſie mit einer außerordentlichen Geſchwindigkeit, zerbre⸗ chen es mit den Vorderfuͤßen, machen es mit den gaͤhnen klein, ohne es zu kauen, und ſtopfen es zwi⸗ ſchen ihre Zaͤhne und Backen. Sobald ſie nun alles, was ſie bekommen koͤnnen, aufgeleſen und eingeſam⸗ melt haben, fangen ſie an, ihren in den Backen ge⸗ ſammelten Vorrath in kleinen Theilen zu verſehren. Um es aus den Pausbacken herauszubringen, druͤcken ſie es mit der Pfore, oder ſtaͤmmen auch wohl ihre Backen gegen die naͤchſte Schulter.
Der Wein von Conſtantia wächſt nur aufzweien, zunächſt an Conſtantia liegenden Landgutern. Beide koͤnnen in den ergiebigſten Jahren nicht mehr als 60 Lecker(Ohmen) rothen und 80— 90 weißen Wein lie⸗ fern. Der Lecker haͤlt ungefaͤhr 600 Pariſer Pinten.
Eine große Beſchwerlichkeit verurſachen den Rei⸗ ſenden auf dem Vorgebirge, welche zu Pferde auf die Jagd oder außer den Wegen reiten, die langen unterirdiſchen Gaͤnge, welche die Maulwuͤrfe in den Sand machen. Sie ſind ſehr dick und groß, wie eine Katze von 4 Monaten. Die Windhunde ſind in die⸗ ſem Lande unnuͤtze Kreaturen.
Was Kolbe von dem Fange der Elennthiere ſagt,
hat ſeine gute Richtigkeit. Die Steinboͤcke, welche oft in die Weinberge kommen, ſind ſelten groͤßer als


