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Zucker und ſehr ſchoͤne Baumwolle gebaut. Wegen der Steine kann man das Land nicht pfluͤgen. Dft wird das Feld ſobald es abgeaͤrntet iſt, wieder von Neuem mit Saamen beſtellt. In den Gaͤrten werden die meiſten europaͤiſchen Huͤlſenfruͤchte und Kuͤchenge⸗ waͤchſe gebaut, deren Saamen man von Frankreich⸗ vom Vorgebirge und der Inſel Bourbon kom⸗ men laͤßt. Obſt gibt es wenig.
Der Mangel an Zuchtvieh macht, daß es keine Fleiſchbaͤnke auf der Inſel gibt. Man ſchickt alle Jahre 2— 3 Schiffe nach der 100 Meilen gegen Oſten von Isle de France gelegenen Inſel Rodrigue, um 7— Sooo Land-, und 65— 6oo See⸗Schildkroͤten zu holen. Das Fleiſch und Fett der Landſchildkroͤte iſt vortrefflich und ſehr geſund. Die Seeſchildkroͤten ſind nicht ſo wohlſchmeckend. Dieſer ganze Vorrath muß den Mangel der Fleiſchbaͤnke fuͤr das Gouver⸗ nement und das Hoſpital erſetzen. Die Einwohner leben von Ziegenfleiſch, Gefluͤgel, Wildpret und Fi⸗ ſchen.
Die Luft auf Isle de Franee iſt geſund, ge⸗ maͤßigt und ſehr kalt, beſonders an hochliegenden Plaͤtzen. Der Himmel iſt nicht durchgaͤngig auf der Inſel gleich heiter. Gegen die Mitte der Inſel res⸗ net es faſt alle Tage des ganzen Jahres; dadurch wer⸗ den die Leiche und Baͤche unterhalten, deren nur wenige austrocknen. Ungeachtet der Duͤrre im Som⸗ mer iſt der Himmel ſelten recht klar. Faſt beſtaͤndig


