Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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zurichten. Dieſer ziemlich hohe und lange Berg kann auf ſeiner Abendſeite bis zu ſeinem Gipfel beſtiegen werden. Er erſtreckt ſich beinahe gerade von Nord nach Suͤd, auf der Bſtſeite iſt ſein Ruͤcken ſehr ſteil. Dieſer Bers iſt ſtark mit Gras bewachſen. Ueberall findet man eine große Menge ziemlich dicker und groſ⸗ ſer Baͤume von ſchwammichten Holzje. Baviane und Mutmelthiere halten ſich in Menge an dieſem Beige auf; auch ſoll es wilde Pferde daſelbſt geben. Obglech er ziemlich duͤrre iſt, ſo findet man doch um ihn ha⸗ um 10 Landguͤter, die ihr Waſſer von benachbarten Quellen erhalten.

Den 9. September reiste ich mit Herrn Beſi bier in einem Wagen ab, um die Gradmeſſung vor⸗ zunehmen. Abends kamen wir zu Groenkloof auſ dem Landgute Contreberg an, und begaben uns den 11ten auf dem Piquetberg. Auf einem Wagen, wel⸗ cher mit 6 Pferden beſpannt war, fuͤhrten wir unſere

Lebensmittel und Betten; auf einem andern, welchen 10 Ochſen zogen, waren unſere Inſtrumente. Wir hatten ferner 10 Sklaven, theils um die Wagen zu fuͤhren, theils um den Quadranten auf den Berg zu tragen. Mittags ſpeisten wir zu Nylkraal, und Abends nahmen wir unſer Quartier in dem Landgute Schaafsplatz⸗Fonteyn. Den aeten kamen wir an eine Ueberfahrt des Flußes Bergrivier nicht weit von dem Landgute Rietkloof. Der Fluß iſt

hier ſehr tief, aber nicht gar breit. Wir mußten alles