Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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um die Ausmeſſung eines Grades bei demſelben zu veendigen. An demſelben Tage beſtieg ich den ſpitzi⸗ gern Contreberg⸗ welcher 1 ½ Meilen von dem vorigen entfernt iſt⸗

Der Tafelberg iſt zwar ſehr ſteil, aber doch

wegen einer großen Kluft gegen die Mitte des Ber⸗

ges ein wenig weſter nach Weſten, nicht ſchwer zu beſteigen. Vom Vorgebirge kam ich in weniger, als 3 Stunden auf daſſelbe. Der Fuß beſteht bis faſt zu einem Drittel ſeiner Hoͤhe aus einer ſteinigen, mit Pflanzen und Geſtraͤuch bewachſenen Erde; das uͤbrige vis zum Gipfel iſt ein bloßer Haufe von Steinen, de⸗ ren Lagen vollig horizontal ſind. Die Kluft iſt ſehr

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tief, ſie faͤngt ungefaͤhr in 2 Fuͤnſtheilen der Hoͤhe

des Berges mit einer Breite von 50 60 Schritten

an, und wird je weiter man zum Gipfel kommt, im⸗ mer enger, ſo dab ſie zuletzt nicht breiter, als 6 6

Schtitte iſt. Sie iſt gleichfalls mit Steinen, Erde

ünd Strauchwerk bis an den Gipfel bedeckt. Auf dem Gipfel befinden ſich verſchiedene, ſehr ebene mit Gras bewachſene, ziemlich horizontale plaͤtze, welche durch Felſen von einander getrennt ſind. Einige ſind platt⸗ und haben eine nach der Waſſerwage liegende Ober⸗ kaͤche, die meiſten aber bilden einen Eſelsruͤcken in ho⸗

rizontaler Lage. Der Rand des Berges macht ein wenig einen Bogen, deſſen hohle Seite nach dem Vor⸗

gebitge gekehrt it. Auf der ebenen Slaͤche gan oben