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gen. Den 14. Mai machte ich einen Spaziergang am Fuße des Tafelberges. Dieſes iſt ein mehr als 400 Toiſen langer und soo breiter Raum, welcher mit unordentlich umher geworfenen Steinen bedeckt iſt, welche aus⸗
ſehen, als ob es Truͤmmer des eingeſtuͤrzten noͤrdlichen
Theiles vom Berge waͤren. Jenſeits dieſer Steine nach der Stadt iſt das Land ſo voll von Quellen, daß man nicht trockenen Fußes bis an den Berg gehen kann. Den 17. May beſuchte ich den Garten der Kompagnie, welcher oos Schritte lang, und 264 breit iſt.
Den s. September fuͤhrte mich Beſtbier auf ſein Landgut im Bezirke Groene⸗Clof, welches ungefaͤhr 12 Meilen noͤrdlich vom Vorgebirge iſt. Ich fand den Boden faſt uͤberall beqguem, um große Grund⸗ linien zu meſſen, von dem Vorgebirge bis zu dem Blaeuberg, und bis zu einer weſt-nord⸗weſwaͤrts ſtreichenden Kette von Bergen, 7— 8 Meilen von dem Blaeuberg. Den Iten war ich auf einem von den Bergen der erſt gedachten Kette. Er heißt Ka⸗ pveberg, ſein Gipfel iſt eben, uͤberall mit Gras be⸗ wachſen, und ſehr leicht zu beſteigen. Hier ſah ich die gauze Seekuͤſte von Hout⸗Bany oder Holz⸗ Bay bis uͤber die Bay Saldanha hinaus, ferner von dem Fuße dieſes Berges ausgehende unuͤberſeh⸗ bare Flaͤchen von Nord bis beinahe 30 Grade gegen Weſt. Ein ſehr weit entfernter Berg, deſſen eines Ende faſt gerade im Norden liegt, iſt ſehr beguem
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