Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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Faneirv und ankerten bei der Schlangen⸗In⸗ ſel. Nach Beobachtung aller Foͤrmlichkeiten durften wir erſt einen Fuß an das Land ſetzen. Die Portu⸗

gieſen ſind außerſt aufmerkſam, den Fremden allen

Handel nach Braſilien zu verſchließen. Gleich nach

unſerm Einlaufen kam ein Hauptmann nebſt einem Sergeant und 8 Soldaten von der Beſatzung an Bord unſeres Schiffes und blieben, bis wir wieder aus der Bai ausgelaufen waren. Ueber dieſes bewachten uns

noch drei Korporalſchaften in Kaͤhnen, welche das Schiff umgaben.

Den ꝛsſten kamen Juſtiz⸗Beamte, und fragten nach der Urſache ußſerer Landung. Wuͤrden unſere Beweggruͤnde nicht gälrig gefunden, bemerkten ſie, ſo ſeyen unſere Schiffe konſtscirt. Wir kaͤmenſag⸗ ten wir, um ein kleines Fahrzeug auf die Seite iu legen, um den Piel und untern Theil ausbeſſern zu laſſen, das uns begleitete, und nicht hätte ein⸗ laufen koͤnnen. Den Löſten erhielten wir die Er⸗ laubniß an das Land zu gehen. Jedoch konnten wir nichts aus dem Schiffe mitnehmen oder holen laſſen, ohne ſchriftliche Zettel fuͤr jede Sache, welche wir noͤthig hatten. Durch das Verwenden des Herrn Godin bei dem Statthalter erhielten wir die noͤthige Erlaubniß und die Zettel.

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Den 1. Februat brachten wir unſere Inſtrumente an das Land, und bezogen eine Wohnung in der Pa⸗