Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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Der General Menou, der weder geliebt wurde, noch geachtet, ergriff als der aͤlteſte General den aber⸗ mals verwaiſten Feldherrn⸗Stab.

Fomard, Menginu. A. ſagen von dem neuen Ober⸗Generale:Menon ſchlug einen ganz andern Weg ein; ſein thaͤtiger, aber blinder Eifer, ſeine nicht gewoͤhnlichen, aber ſchlecht angewandten Kennt⸗ niſſe brachten weder fuͤr die Armee, noch das Land Gutes hervor. Er war ungeſchickt, den Truppen mer⸗ ken zu laſſen, daß ſie Frankreich nicht wiederſehen wuͤrden. Er hatte einen tuͤrkiſchen Namen(Ab⸗ dallah) angenommen, und ſich mit der Tochter ei⸗ nes Muſelmannes verheirathet. Sein eigenſinni⸗ ges und ungerechtes Benehmen gegen die Generaͤle entfremdete ihm die Gemuͤther; er ſiel von einem Fehler in den andern, und der Mann, welcher am eifrigſten wuͤnſchte, Aegypten dem franzo ſiſchen Reiche zu erhalten war die einzige Urſache, daß Frankreich dieſes Land wieder verlor. Poͤlitz ſchreibt:Menon beleidigte durch ſeine Anmaſſun⸗ Lgen, und durch ſeinen Mangel an militaͤriſchen Kennt⸗ niſſen die anderen Feldherrn.

Parthei entſtand im Heere, Mißvergnuͤgen unter dem Volke. Gleichwohl erbot ſich jetzt die britti⸗ ſche Regierung vergebens zur Beſtaͤtigung der Ueber⸗ einkunft von El⸗Ari ſch. Die Hoffnung, Aegyp⸗ ten zu behaupten, war bei den Franzoſen neu ge⸗ ſaͤrkt durch ihren jetzten Sieg, wie durch die troßrei⸗