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verzweifelten Zuſtande der Gefahr ausgeſetzt haͤtte, von den Tuͤrken umgebracht, oder von ihnen, ih⸗ rem Gebrauche gemaͤß, ſchmaͤhlich zu Tode gemartert zu werden. Ein Feldherr muß gegen ſeine Krieger ſo handeln, wie er ſelbſt behandelt werden moͤchte. Wel⸗ cher Mann, der noch den Gebrauch ſeines Ver⸗ ſtandes beſitzt, wuͤrde unter aͤhnlichen Umſtaͤnden nicht einen einige Stunden fruͤhern Tod, einem der furcht⸗ barſten Martern dieſer Barbaren preis gegebenen Le⸗ ben vorziehen?“
Am 2s. Mai marſchirte das Heer von Jaffa ab. Waͤhrend des Marſches erhielten mobile Kolonnen den Befehl, die Doͤrfer und Ernten zu verbrennen; bald loderte ganz Palaͤſtina in Flammen auf. Am 30. Mai langte das Heer in Gaza an. Am s. Juni kam es nach Salahieh, und am 13. Juni nach El⸗ Merg, einem Dorfe, am Ende des See's der Pil⸗ ger gelegen, und 3 Stunden von Kairo entfernt. Am a4. Juni hielt Napoleon mit ſeinem Heere einen triumphirenden Einzug durch das Thor Bab⸗ el⸗Naſr, oder das Siegesthor zu Kairv. Db⸗ ſchon er von einer, nicht nach Wunſch ausgefallenen Erpeditivn zuruͤck kehrte, hielt er es doch für poli⸗ tiſch, dieſen Triumpfzug zu halten. Das Heer trug Palmzweige, die Einwohner Kairo's empfingen es mit Beifalls⸗Bezengungen. War die Duelle Freundſchaft, oder vielleicht nicht mehr Furcht? Drei Tage waͤhr⸗ ten die oͤffentlichen Feſte und Spiele. Da für die


