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ckes von Afrika ſchlugen, und diejenigen, welche die
gegen einander ſtehenden Kraͤfte leiteten, gehoͤrten Einem Volke an, ſtanden faſt in Einem Alter, und waren aus derſelben Schule, und gleichen Waf⸗ fen⸗Gattung. Phelipenu hatte mit Napoleon zu Brienne ſtudiert.
Am 26. Maͤrz machte der Feind einen Ausfall aus Aere, wurde aber mit Verluſt zuruͤck geſchlagen. Am 28. fingen die franzoͤſiſchen Batterien an, Breſche zu ſchießen, und eine Mine wurde angelegt. Sie gab eine Deffnung. Der junge Mailly von Chateau⸗ renaud, Minervo zu benannt, und den General⸗ Adjutanten zugetheilt, bat um die Ehre, den Sturm befehligen zu duͤrfen. Die Begierde, die Manen ſeines Bruders zu raͤchen, der von Napoleon an Dſchez⸗ zar⸗Paſcha geſendet, und dem der Kopf abgeſchla⸗ gen worden war, trieb ihn zu dieſer Bitte. Der Ge⸗ neral⸗Adjutant Laugier ſtand mit einem auserleſe⸗ nen Korps von 600 Mann, 400 Toiſen von den Mauern, im Waffenplatz bereit, um die Breſche zu erſteigen, ſobald man ihren untern Theil aufgeraͤumt haben wuͤrde. Sechs Sapeurs wurden hierzu befehliget. Mailly mit 25 Grenadieren ſollte ihnen zur Unter⸗ ſtuͤtzung dienen. Er ſprang mit der Leiter im Arm bis zur Grabenboͤſchung vor, ſah aber, daß ſie nicht ganz geſprengt worden war, noch blieben 8 Fuß un⸗ verſehrt. Dem ungeachtet ſprang er in den Graben, und hielt fuͤr leichter, die Breſche zu erklettern, als


