Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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rien ſtiegen dieſe Voͤlkerſchaften, nur von dem ein⸗

ten ſich unfehlbar in die Arme eines Kriegers gewor⸗ fen, der nichts verlangte, als ihre nur zu lange ge⸗ beugten Haͤupter zu erheben. Die phyſiſche Kraft die⸗ ſer Voͤlker iſt außerordentlich, und man wird ſich vor⸗ ſtellen koͤnnen, was aus denſelben nach der Wiederbe⸗ lebung ihrer Moral geworden waͤre. Der Drient wird fruͤher oder ſpaͤter dem Manne angehoͤren, der ſich einen Stuͤtzpunkt für den Hebel, der dieſe Laͤnder erſchuttern ſoll, zu verſchaffen weiß.

Das Andenken an die alten Kreuzzuͤge war fuͤr die Franzoſen guͤnſtig, obgleich dieſelben in den naͤm⸗ lichen Gegenden ihr Grab gefunden hatten. Die Druſen und die Mutualis, welche die weſtlichen Gebirge bewohnen, ſind nach dem, was man davon im Lande ſagt, in gerader Linie die Abkoͤmmlinge der letzten Kreuzritter, welche der Mittel, in ihre Heimath zu kehren, beraubt, in dieſem Lande durch das Elend zuruͤck gehalten wurden. Um ſich den Ver⸗ folgungen der Tuͤrken zu entziehen, fluͤchteten ſie ſich in die Gebirge, wo ihre Abkoͤmmlinge noch leben. Dieſe Volkerſchaften leben in Staͤmmen beiſammen; ſie haben zwar die Kenntniß der Sprache ihrer Stamm⸗ vaͤter verloren, aber ſie beſitzen noch dieſelben Waffen wie dieſe, dieſelben Lanzen, lange Degen mit einem Griff in Form eines Kreutes, und kleine runde Schilde von einem ſehr harten Leder. Bei dem erſten Ge⸗ ruͤchte von dem Eindringen der Franzoſen in Sy⸗