Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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geht. Außerdem ſieht man noch eine 28 Fuß hohe

ägpptiſche alte Pyramide, faſt ganz mit Epheu und ſe bewachſen, vielleicht Agamemnon's Grab⸗ äule.

Nach einem fuͤnftaͤgigen Aufenthalte zu Argos

und Mycenä, wo ihn nichts als traurtge Gegen⸗ ſaͤnde aus der Geſchichte des agamemnoniſchen Hau⸗ ſes beſchaͤftigt haben, wendet ſich der Reiſende nach

Epidaurus, wo Aeskulap auf dem Berge Ti

theum, einſt Merceium, geboren ward von det Tochter des Phlegyas, eines beruͤhmten Griechen von Korinthos,elcher Einfaͤlle auf dieſes Gebiet

gemacht hatte. Nach einer Reiſe von 4 4/2 Tag über eine große Ebene kam Serofani bald auf den Ebe⸗ nen von Eptdauros, heutiges Tages ECheroniti, an. Hierher wanderten einſt aus alen Laͤndern der Erde allerlei Kranke, die nirgends Puͤlfe fanden, als bei Aeskulap, dem Lehrer des Hippokrates, und Tauſende gingen geheilt hinweg. Die Stadt Epidgurus heißt heut zu Tage Napoli di Mal⸗ vaſia, und enthaͤlt wenig Denkwuͤrdiges aus alter Zeit; Das Herrlichſte iſt verſchwunden. Der Reiſende verläßt Epidaurus, und ſchiſt ſich auf ein kleines Fahrzeug nach Korinth ein. Er läßt Aegina und Calauria, zwei Inſeln, auf der letzteren ſtarb Demoſth eles hinter ſich, uͤber⸗ Libt ſich der Nacht und der Ruhe, und erwartet die Ruͤckkehr der Sonne, um in Korinth zu erwachen. GFortſetzung folgt.)