Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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mit Eſchen, die Seeufer mit Soda⸗Pflanzen be⸗ deckt. Ueberhaupt gewaͤhren die Fluren einen herr⸗ lichen Anblick, und entſchaͤdigen fuͤr den Mangel an Alterthuͤmern. Fruchtbaͤume aller Art, bluͤhende Del⸗, Maulbeer⸗, Granat- und Apfel-Baͤume; Baͤume an ihren Gipfeln in Fruͤhlingsſchmuck gekleidet; Weiure⸗ ben, an welchen die erſten Augen glaͤnzen; zartes gruͤn; reine Luft und reiner Himmel; die mit Blumen geſchmuͤckte Erde, der Geſang der Nachtigallen, und der, den Balſam der Blumen verwehende Zepbyr; das war unſers Reiſenden Zeitvertreib.

Die Sonne wollte untergehen, als der Reiſende zwiſchen dem Berge Palamis und dem Meere da⸗ bin wanderte, wo man links nach Argos hinauf geht. Jetzt iſt er auf dem Vorgebirge Apolatmi, und ſieht ein ſklavoniſches Fahrzeug an den Fel⸗ ſen dieſer Kuͤſte ſcheitern, wohin ein ungeſtuͤmer Si⸗ rokko es trieb, ohne Huͤlfe den Huͤlfloſen bringen zu können Mit der Nacht kommt Serofaniin Argos, der aͤlteſten und verhaßteſten Stadt von gan; Griechen⸗ land, an, uͤber den Fluß Inachus, jetzt Planizza, an elner alten Mauer vorbei. In der Stadt war al⸗ les ganz ſtille ſchon, und man wußte nicht, ob daſelbſt Atreus, Agamemnon oder Aegiſhus noch Koͤ⸗ nig war, oder ob der Achmet Aga, bei dem Sero⸗ fani einkehrte, wirklich auch Achmet Aga ſey.

Die Stadt enthaͤlt nicht uͤber drei hundert von Erde gebaute Haͤnſer. Der Barbar, der da resiert,