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auf die beiden kleinen Fluͤſſe Maganita und Phe⸗
nix, welche die Umgegend waͤſſern, und auf eine Duelle der Geſundheit*) am Seeufer.
Einige Stunden von Aegium beſucht er die Truͤmmer von Heliee.**) Dieſe große Stadt ſtand am ufer eines kleinen Meerbuſens, von lachen⸗ den Gefilden umringt, durch Tempel und Denkmaͤler beruͤhmt, und ehedem die Hauptſtadt von Achaja. Ein Erdbeben erſchuͤtterte die Stadt. Das Meer trat aus ſeinen Ufern, und uͤberſchwemmte die Ruinen. Seitdem faͤhrt man zu Schiffe uͤber dieſelben dahin. Man ſieht nur noch eine Straße davon.
Von da begab er ſich nach Salona. Dort lockt ihn der Parnaß, der Heliecon. Gegen acht Uhr Abends kommt er an. Es iſt zu ſpaͤt auf den
Parnaß. Die Gaſtfreundlichkeit des tuͤrkiſchen Zoll⸗
einnehmers Muſar Aga nimmt ihn auf, und laͤßt ihn den an ſich unangenehmen Verzug vergeſſen⸗
Salona hieß vormals Cyrrha, und diente eigentlich zum Vereinigungspunkte fuͤr alle, welche aus dem Pelopones, aus Aſien, Afrika, Italien und aus den entfernteſten Laͤndern kamen. Sie uͤber⸗ nachteten zu Cyrrha, und beſtiegen den Tag darauf, wie es Serofani thun will, den Parnaß.
2 **) Helice ging im Anfange des Jahres 3.
*) Soteria.(S. B 72 Chr. G. in der 201. Diympiade unter.(D. B.


