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werden folglich auch die natuͤrliche Wildheit der Maͤn⸗ ner gemildert haben. Zu Zante leben die Frauen ſtets eingezogen; gehen ſie aus, ſo geſchieht es nicht ohne Schleier. Niemals geben oder echalten ſie Be⸗ ſuche; niemals gehen ſie zu einem Schauſpiele. Sie duͤrfen monatlich nur einmal, und zwar Nachts und verſchleiert zur Kirche gehen; ſie ſind aber auch wirk⸗ lich im Ganzen nicht ſchoͤn. Grazie und Schoͤnheit waͤchſt nicht hier; und erſcheint ſie auch einmal, ſo iſt ſie ſchwach, kraftlos, bleich, und ſtirbt wie Pflan⸗ zen, welche unter Glasglocken geſperrt werden. Zante hat verſchiedene Bergpech⸗Quellen, be⸗ ſonders zu Chierk, deren Waſſer kalt iſt, und von denen ſchon Herodot berichtete. Dem bloßen Na⸗ turforſcher bleiben ſie wohl von Intereſſe; den Natur⸗ freund aber lockt bald die Begierde, das ſchoͤne Thal von Zante zu ſehen, in die Gegend des Drtes Pon⸗ tameſe. Denn gerade von hier genießt man den ſchoͤnſten Anblick des Thales, welches weder dem Thale Dempe, noch den Thaͤlern in Dheſfalien nachſteht. Man ſielle ſich eine praͤchtige gruͤne Strecke vor, die durch Weinſtoͤcke und Plivenbaͤume gebildet wird, die einen Raum von 18,000 Schritten in die Laͤnge, und 3— 4000 in die Breite von Nordoſt nach Suͤdweſt bedecken. Das Land iſt von hundert Doͤr⸗ fern bebaut, die die Ebene beherrſchen, und wovon alle wieder am Abhange zweier Huͤgel ſtehen, die mit alten Eichenwaͤldchen prangen. Dieß iſt das lachende


