Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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fuͤhren. Sie ſind in ihrem Vaterlande eben ſo thaͤtig, als im Auslande. Was ſie beginnen, gelingt ihnen meiſtens. So haben ſie mit gutem Erfolge den Acker⸗ bau zu erweitern geſtrebt, eine eigene Ackerbau⸗Akademie geſtiftet, und wer weiß, wo die Cephalonier ſtehen bleiben.

Der Wind vergoͤnnte kein Eilaufen in den Ha— fen von Cephalonia. Man mußte die Nacht uͤber hinter dem Felſen bleiben, den man die Schildwache nennt.— An das Land gekommen wendete man ſich eine halbe italiſche Meile von der Kuͤſte zu einem Nonnenkloſter, wo man ſich mit Weintrauben er⸗ guickte, und recht heiter mit den Nonnen unterhielt, obgleich die Reiſenden weder griechiſch, noch jene ita⸗ liſch konnten. Der Konſul Paleſſe hatte einen Dol⸗ metſcher bei dem Ausſteigen mitgenommen, der ita⸗

liſch verſtand, und Serofani nahm ſeine Zuflucht

zur Augen⸗ und Zeichen-Sprache.

Nach der Meinung der Cephalonier ſind das ſchwarze Gebirge und der Proveditore die urſachen, welche die Inſel an einem gluͤcklichen Ge⸗ deihen hindern. Dieſes Gebirge, einſt Enos genannt, iſt 160 Schritte uͤber das Meer erhaben; idas hoͤchſte aller Gebirge im joniſchen Meere. Zu Virgils Zeit war es mit Wald bedeckt; jetzt iſt es nackt.

Am Fuße des Enos noͤrdlich it Palieari, mit einer gegen Nervenuͤbel ſehr vortrefflichen Mi⸗ neralquelle zwiſchen Micali, Zata und Rados. Eben dort, Argoſtoli gegenuͤber, iſt auch ein ſchar⸗