Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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87 italiſche Meilen von Neapel iſt nicht mehr das, was es fruͤher war, ſeit a600 die Tuͤrken ihn zu Grunde gerichtet haben. Das umliegende Land iſt angebaut, die Luft aber verpeſtet; doch hat es guten Wein, den ſogenannten Picolit.

Nach einer achttaͤgigen Fahrt ſieht man endlich die Gebirge von Eptrus, die aerocerauniſchen Felſen, die Inſel Corfu, beruͤhmte Gegenſaͤnde durch Ale rander, Pyrrhus, Nauſtca, Alei⸗ nous und Ulyſſes. Mit einbrechender Nacht kam man in die Naͤhe der Madonna von Caſſopo, und

hier wollte man, wenn es die Windſtille erlaubte, an das Land treten.

Caſſopo, einſt Caſſiope war eine der vor⸗ nehmſten Stadte von Coreyraz jetzt ſind von ſeinen Gebaͤuden nur noch wenige Ruinen uͤbrig. Sero⸗ fani ſah daſelbſt ein griechiſches Moͤnchskloſter, und Ruinen von emem alten Tempel des Jupiter Caſ⸗ ſius, wo Nero, der abſcheulichſte der Menſchen, ſang und Zitter ſpielte, als er nach Achaja reiſte.

Vor Caſſopo ſieht man auf einem Hügel, der eben ſo duͤrre iſt und ausgetrocknet, wie das Hetz der Albanier, die ihn bewohnen, das Dorf Santi Duaranta, da wo einſt das alte Apollonia ſtand; etwas weiter liegt Epirote, und endlich er⸗ blickt das Ange, ſo man ſich ſtets oͤſtlich haͤlt, links Buthrud, jetzt Bueintro. Dieſe Stadt liegt am Ufer eines kleinen Fluſſes im Hintergrunde einer