Die Zugaͤnge beſtehen nur in Hohlwegen, an deren Enden die Phozier feſte Pläbe erbaut haben.
Gegen Nord und Dſt des Parnaſſes liegen ſchoͤne Ebenen, welche der Cepbiſſus bewaͤſſert, der am Berge Deta uͤberhalb der Stadt Lilaͤa ent⸗ ſpringt. Die andern Betirke von Phoeis zeichnen ſich durch verſchiedene Produkte aus.
Man ſchaͤtzt das Del von Dithoren und die Nieswurz von Antieyra, einer Stadt am korin⸗ thiſchen Meere. Zu Bulis ſammeln die Fiſcher die Purpurſchnecke. Weiter hinauf ſahen wir im Thale Ambryſſos reiche Weinberge und eine Menge Stauden, deren Koͤrner der Wolle eine ſchoͤne rothe Farbe geben..
Die Phozier beſchaͤftigen ſich vorzuͤglich mit dem Landbau; ſie ſind tapfer und lieben die Freiheit.
Zu den Feſten der Athener gehoͤren die Pana⸗ thenaͤenz ſie wurden in ſehr alten Zeiten zur Ehre Minervas eingefuͤhrt, und von Theſeus zum Andenken der Vereinigung aller Voͤlker von Attika erneuert. Sie werden jaͤhrlich begangen, aber alle fünf Jahre mit mehrern und groͤßern Ceremonien und groͤßerem Glanze geſeiert. Die Dionyſien ſind der Verehrung des Baechus gewidmet. Ich habe mehr als einmal die ganze Stadt im groͤßten Taumel geſchen. Schaaren von Baechanten und Bachantin⸗ nen mit Epheu, Fenchel und Pappeln bekränzt, tob⸗ ten, tanzten, heulten auf den Straßen, riefen Bae⸗


