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viele Tempel und eine Menge Statuen. Die Mauer deſſelben betraͤgt ſechzig Stadien, ihre Hoͤhe fuͤnfzig Ellen. Zwei andere, etwas kuͤrzere Mauern ſchließen den Piraͤus in den Umfang der Stadt ein.
Nahe bei dem Gebaͤude Pompejon bewundert man in dem Ceres⸗Tempel die Statuen dieſer Göttin, und Proſerpina's und des jungen Jae⸗ chus von der Hand des Praxiteles. Die Hallen ſind in der Stadt außerordentlich vervielfaͤltigt; faſt
in allen ſieht man Mahlereien und Bildſaͤulem vvn
vortrefflicher Arbeit.
Links fuͤhrt eine Straße in das Quartier des
Pnyr, und nahe an den Drt, wo ſich zuweilen das Volk verſammelt. An dieſen grenzt der Cerami⸗ kus. Dieſer große Raum iſt in zwei Theile geſon⸗ dert; einer liegt jenſeit der Mauern, in welchem die Akademie iſt, der andere innerhalb der Mauern ent⸗ haͤlt den oͤffentlichen Marktplatz.
Neben der koͤniglichen Halle ſteht die Halle des Jupiters, des Befreiers, mit Gemaͤlden von
Euphranor; der Apollo in dem benachbarten Tem⸗
pel iſt von der naͤmlichen Hand. Von der koͤniglichen Halie laufen zwei Straßen ab, welche am oͤffentlichen
Platze ſich enden. An der einen ſind die Hermes
Halle und die Poeeile. Den ſehr großen Markt⸗
platz zieren Gebaͤude, welche entweder zum Dienſte
der Goͤtter oder des Staates beſtimmt ſind.


