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wir durch das Quartier des Sumpfes, und als wir aus dem Aegeiſchen Thore getreten waren, verfolgten wir einen Fußſteig laͤngs des Ilyſſus. Seine ufer ſind angenehm, ſeine Gewaͤſſer gewoͤhn⸗ lich rein und klar. Wir ſahen in der umliegenden Gegend einen den Muſen gewidmeten Altar, den Ceres⸗ und Dianen⸗Dempel. Nachdem wir wieder uͤber den Ilyſſus gegangen waren, befanden wir uns auf einem Wege, wo man ſich im Wettlau⸗ fen uͤbt, und der uns in das Lyzeum brachte.
Die Athener haben drei Gymnaſien, welche zur Bildung der Jugend beſtimmt ſind; eines im Lyzeum, das andere auf dem Huͤgel Ky noſarges, und das dritte in der Akademie. Es ſind weitlaͤufige Gebaͤude, die von Gaͤrten und Hatnen umſchloſſen werden.
Wie Athen verſchiedene Gymnaſien hat, ſo ent⸗ haͤlt es auch mehrere Palaͤſtren; in den letzteren wer⸗ den die Athleten gebildet. Sie ſind faſt eben ſo ein⸗ gerichtet, wie die Gymnaſien.
Keine Stadt in Griechenland kann eine ſo große. Anzahl von Denkmaͤlern der Kunſt aufweiſen, als Athen. Ueberall erheben ſich Gebaͤude, an denen ent⸗ weder ihr Alterthum, oder ihr geſchmackvoller Ban Achtung erheiſcht. Die Meiſterſtuͤcke der Bildhauer⸗ kunſt ſind ſelbſt auf den Marktplaͤtzen verſchwenderiſch angebracht.
Der Hafen Piraͤus, welcher drei andere klei⸗ nere enthaͤlt, liegt weſtlich; ihn zieren ein Theater.


