Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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Arion von Methymna, und Terpander aus Antiſſa glaͤnzen als Tonkuͤnſtler. Phngefaͤhr funfzig Jahre nach Terpander bluͤheten in Mytilene der Lyriker Aleaͤus und die Lyrikerin Sapphv.

Den folgenden Tag verließen wir Mytilene nicht ohne Schmerz. Nachdem wir uͤber Cap Ma⸗ lea an der ſüdlichen Spitze der Inſel hinaus waren, wurde das Segel losgelaſſen. Unſere Ueberfahrt war gluͤcklich und ohne weitere Begebenheiten. Unterdeſ⸗ ſen entdeckten wir nach und nach den Gipfel des Ber⸗ ges Oche in Euböa. Dieſe Inſel erſtreckt ſich laͤngs Attika, Boͤotien, Lokris und einem Theile Theſſaliens hin; das Land iſt fruchtbar und bringt viel Getreide, Wein, Del und Kupfer hervor; auch liefert es Kupfer und Eiſen.

Eubdoͤn hat vortreffliche, wohlhabende Staͤdte, feſte Plaͤtze und reiche Ernten.

Wir ſegelten um das ſuͤdliche Cap der Inſel, und liefen in eine Meerenge, deren ufer uns an jeder Seite Staͤdte von verſchiedener Groͤbe zeigten. Wir fuhren an den Mauern von Karyſtos und Ere⸗ tria vorbei, und landeten bei Chaleis.

Dieſe Stadt, auf dem Abhange des Berges glei⸗ ches Namens, iſt mit einem Theater, mit Gymna⸗ ſien, Hallen, Tempeln, Statuen und Gemaͤlden ge⸗ ſchmuckt. Die reiche Quelle Arethuſa gewaͤhrt ihr hinlänglich Waſſer. Die Einwohner ſind äußerſt un⸗ wiſſend, neugierig und gaſfreundlich. Die gluͤckliche