Erſter Theil.
Nach alten Sagen wohnten Griechenlands erſte Einwohner in tiefen Hoͤhlen nach Art der Thiere. Vereinigt unter kuͤhnen Oberhaͤuptern vermehrten ſie in der Folge ihre Einſichten, Beduͤrfniſſe und Vebel. Kriege begannen, Leidenſchaften entflammten die Ge⸗ muͤther, und die Folgen davon waren furchtbar. Aber viele Horden von Wilden boten, der Grauſamkeit muͤde und durch Griechenlands milden Himmelsſtrich veranlaßt, den Geſetzgebern die Haͤnde. Dieſe waren Flächtlinge aus Aegypten, welche an den Kuͤſten von Argolis landeten, und ein Reich gruͤndeten. Die Revolution begann mit Inachus, dem Anfüh⸗ rer der erſten aͤgyptiſchen Kolonie, und dauerte unter ſeinem Sohne Phoroneus fort. Dhngefaͤhr 300 Jahre ſpaͤter erſchienen Kekrops, Kadmus und
anaus mit aͤgyptiſchen und phoͤntziſchen Kolonien. Betriebſamkeit und Kuͤnſte gingen bald uͤber die Graͤn⸗ zen des Pelopones, und die Fortſchritte derſelben ſchenkten dem menſchlichen Geſchlechte nene Voͤlker⸗ ſchaften.
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