alle Gegenſtaͤnde der muͤhſamſten und trockenſten Un⸗ terſuchung erforſchte, ſetzten ihn bald in den Stand⸗ den Gelehrten in dieſem Fache neue Entdeckungen mitzutheilen, unter welchen das palmyraniſche Alphabet, welches er 1s bekannt machte, eine vor⸗ zugliche Stelle behauptet. Schon 1747 ward er Mit⸗ glied der pariſer Akademie der Inſchtiften, nachdem er bald nach ſeiner Ankunft zu Paris(1744) dem Auf⸗ ſeher des koͤniglichen Medaillenkabinets als Gehuͤlfe beigeſellt worden war. um eben dieſe Zeit machte er die Bekanntſchaft des nachher ſo beruͤhmten Miniſters Choiſeul, damaligen Grafen Steinville, wel⸗ cher im Begriffe ſtand, als Geſandter nach Rom zu gehen, und Barthelemy einlud, ihn dahin zu be⸗ gleiten. Dieſer, ſeit 1738 Pberaufſeher des Medail⸗ lenkabinets, nahm das Erbieten an, und ging nach Rom. Er durchwanderte ganz Italien, ſammelte neue Alterthumsſchaͤtze, und beſchäͤftigte ſich nach ſei⸗ ner Ruͤckkehr mit gelehrten Arbeiten, und mit der Einrichtung des ihm anvertrauten Kabinets, welches er mit einer großen Anzahl koſtbarer und ſeltener Me⸗ daillen vermehrte. Unter ſeinen Privatarbeiten zeich⸗ nete ſich keine durch Gelehrſamkeit und ſchoͤne Dar⸗ ſtellung ſo ſehr aus, als die Reiſe des jüngern Anacharſis nach Griechenland, an der er von 1767 bis 1757 arbeitete. Er ſelbſt war beſcheiden ge⸗ nug, dieſes Werk eine unbehuͤlfliche Komp ila⸗ tion zu nennen, waͤhrend alle geiſtreichen Koͤpfe
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