Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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ten nach Amaſtrah, einer Pflanzſtadt, welche eine Nichte des Darius anlegte.

XRXXII. Die Stadt iſt amphiteatraliſch auf ei⸗ nem, das Meer beherrſchenden Plateau erbaut, und liegt zwiſchen zwei halb mit Sand angefuͤllten Haͤfen. Von der Meeresſeite ſieht dieſe Stadt, aus der ſich noch einige ariechiſche Saͤulenſchafte und Truͤmmer eines Neptun⸗Tempels erheben, nur wie ein elendes ir aus. Wir bedauerten, daß wir bloß voruber uhren.

Am 23. Oktober ankerten wir in dem von der Muͤndung des Fluſſes Bartin gebildeten Hafen. Un⸗ ſtreirbar wegen der lieben Einſamkett und der unwan⸗ delbaren Friſche ſeiner Ufer nannten ihn die Griechen Parthenios(den Jungfräulichen); ſein Waſſer iſt noch ſo ſchoͤn, rein und ruhig, wie ehemals. Das Thal von Bartin hat ein herrliches Klima, einen reichen Boden, einen ſicheren Hafen, und einen ſchiff⸗ baren Srrom. Wir hielten uns drei Tage auf.

Nachdem wir 36 Stunden mit den Wellen ge⸗ kaͤmpft hatten, erreichten wir gluͤcklich Philiß, und begaben uns zu Lande nach Heraklea. Dieſe Stadt, tuͤrkiſch Ereeli oder Cregri, am Abhange eines Huͤgels gegen Suͤdweſt erbaut, hat ungefaͤhr s000 See⸗ len, welche melſtens bövurtige Türken ſind.

Am 20. Bktober landeten wir in dem huͤbſchen Dorfe Savapia bei Konſtantinovel, wo ich dann auf der Donau nach Teutſchland, Polen in das Hauptquartier des Heeres ging, Widdin, Ftntin e

., m 21. Junius nac ar ich zu⸗ ic reiie. Frankreichi