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gut vertheidigtes Schloß. Die Einwohner, unter welchen wenige Chriſten ſind, nehmen die Fremden nicht ſehr gut auf.
Bajazet iſt die letzte tuͤrkiſche Stadt gegen die verſiſche Grenze. Der hieſige Paſcha nimmt, was kein anderer thut, Armenier zu Soldaten an. Die Stadt iſt volkreich, und treibt großen Handel mit Perſien und Georgien. Hier werden die Chriſten ſehr gut behandelt, weil man befuͤrchtet, daß ſie ſich ſonſt in Erivan unter perſiſchen Schutz begeben moͤchten.
Die Stadt Erivan, ſeit Schach Nadirs Re⸗ gierung den Perſern gehoͤrig, wird von dem Zanghi burchſtroͤmt, welcher aus einem See kommt. Die Vorſtadt, in welcher die Handwerker und Armenier wohnen, iſt groͤßer als die Stadt ſelbſt. Letztere be⸗ ſuchen bisweilen die Ruinen von Artarata, welche nur einige Stunden von Erivan entfernt ſind, um daſelbſt das Andenken ihrer Voraͤltern zu beweinen, und die Veberbleibſel der Stadt zu betrachten, in wel⸗ cher Tigranes dem ganzen Armenien Geſetze vor⸗ ſchrieb. Erivan beſteht aus der alten, von Luͤr⸗ ken und Perſern verwuſteten Stadt, und der neuen an dem Fluſſe Su ſia(Schwarzwaſſer). Sie hat ſchlechte, mit dicken Thuͤrmen beſetzte Mauern, und einen. ſchma⸗ len nicht tiefen Graben.
Drei Stunden von Erivan iſt die Reſidenz des armeniſchen Erzpatriarchen Dreikirchen. Die At⸗


