Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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ſchloß mich in eine enge Kammer, welche zur Vorſicht eine doppelte Thure und eiſerne Stangen vor den Fenſtern hatte. Meine Diener kamen in ein finſteres Gefaͤng⸗ niß. Alle Vorwuͤrfe daruͤber waren vergebens. End lich ward uns die Freiheit gegeben, und mir von dem Ritter v. Gaville im Namen des Geſandten ſchrift⸗ lich der Vorſchlag gethan, auf einem Schiffe, welches nach Marſeille ging, abzureiſen. Am 13. Septem⸗ ber reiſte ich dann am Bord dieſes Fahrzeuges von Konſtantinopel ab, und landete dem Befehle des Geſandten entgegen zu Toulon, wo am letzten TDage meiner Quarantaine die Sanitaͤtsbeamten an⸗ deuteten, ſie muͤßten mich auf hoͤhere Veranlaſſung im Lazarethe behalten, bis neue Befehle von dem Koͤ⸗ nige ankaͤmen. Den 27. November wurde ich ver⸗ moͤge eines koͤniglichen Verhaftbriefes als Gefangener

nach Chateau d'Iff gebracht. Indeſſen that ein

Aufſatz, welchen ich an die ſaͤmmtlichen Miniſter ge⸗ ſchickt hatte, die erwartete Wirkung, und ſobald nur in dem Konſeil des Königs von mir geſprochen wor den war, erhielt ich meine Fretheit wieder.

(Die Beſchreibung der Furcht der Tuͤrken vor den furchtbaren Ruſſen, von ihrer mildern Geſinnung im Betreffe der Deſterreicher; von den Janitſcharen und Spahis koͤnnen wir täbiſch uͤbergehen. Ueber ihre

Art ſich zu lagern, zu marſchiren und zu fechten, uͤber

die Befeſtigung ihrer Waffenplaͤtze geben die Baͤnd⸗ chen von der Luͤrkei hinlaͤnglichen Aufſchluß. Wir 56. B. Peiſien. III. 1. 2