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* nen Kopf aus dem Sacke, welchen er hinter ſich hatte, ſteckte ihn auf ſeine Pike, und naͤherte ſich mir mit den Worten: es waͤre der Kopf eines Spions und in ei⸗ ner Stunde ſollte der meinige eben ſo getragen wer⸗ den. Da ich die Bemerkung machte, daß es der Kopt eines Frauenzimmers ſey, gerieth der Pikentraͤger uͤber meine Bemerkung in Verlegenheit, ging von mir weg, und ſagte, der Muth wuͤrde mir bald vergehen.
Zu dem Großweſſie gebracht, vertheidigte ich mich mit ſehr guten Gruͤnden, konnte aber nichts wei⸗ ter bewirken, als daß meine Diener weggefuͤhrt, und ich mit ihnen nebſt mehreren oͤſterreichiſchen Kriegs⸗ gefangenen in Ketten gelegt wurde Der Reis⸗Effendi erklaͤrte dem Großweſſier den Inhalt meiner Briefe, worauf dieſer zu meiner Beruhigung ſagen ließ, ich moͤchte ganz unbeſorgt ſeyn; er wuͤrde mich nach Konſtantinopel zu meinem Geſandten ſchicken. Mir wurde die Kette abgenommen, welche an einem eiſernen Bande um meinen Hals befeſtigt war, und die mich mit meinen Dienern und andern Gefange⸗ nen zuſammenſchloß, wobei wir auch noch an den Fuͤ⸗ ßen ſo an einander gekettet waren⸗ daß wir uns kaum zuͤhren konnten.
Der Graf Choiſeul⸗ Gvuffier ſchien jetzt Gelegenheit gefunden zu haben, ſich für alle Unan⸗ nehmlichkeiten zu raͤchen, welche meine oͤfteren Reiſen nach der Levante ihm verurſacht hatten. Er ſchrieb an den Großweſſier, daß er mir die Reiſe zu Lande


