Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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den franzoͤſiſchen Schiffen die Fahrt durch den Bos⸗ porus verweigert worden ſey. Da meine Plane auf Perſien dadurch ganz vernichtet waren, ſo blieb mir nichts uͤbrig, als dieſe ſaͤmmtlichen Waffen in Konſtantinopel verkaufen zu laſſen. Ich addreſ⸗ ſirte alle meine Waaren an zwei Handelsleute, welche ſie unter der Aufſicht meines Sekretgirs verkaufen ſollten. Durch Zureden des ruſſiſchen Geſandten, daß ich die Neutralitaͤt verletze, ward Choiſeul⸗Gouf⸗ fier bewogen, mir zu ſchaden. Anfangs erlaubte er meinem Sekretair nicht, an das Land zu kommen⸗ und befahl ihm nach Smyrna zu ſegeln, wo er mich erwarten ſollte. Dieſer aber ging von ſeinen Inſtruk⸗ tionen nicht ab, und blieb zu Konſtantinopel, Ich beſchwerte mich bei dem Miniſter uͤber das Ver⸗ fahren des Geſandten.

Durch ſeine Beſchreibung Griechenlands, in welcher der Graf Choiſeul⸗Gouffier die Zerſtö⸗ rung des tuͤrkiſchen Reiches und den Ruhm Ruß⸗ lands mit den feurigſten Wuͤnſchen aͤußerte, machte ſich dieſer der ganzen türkiſchen Nation verdaͤchtig, und dieß in einem hoͤhern Grade, als er an die rebelliſchen Bey's in Aegypten einen Abgeordneten ſandte, um mit ihnen uͤber Angelegenheiten zu unterhandeln, in welchen er ſich an den Divan haͤtte wenden ſollen. Deßwegen kuͤndigte auch die Pforte ohne ſein Vorwiſ⸗ ſen den a6. Auguſt a7s7 dem ruſſiſchen Geſandten die Ruͤckgabe der Krimm binnen einer Stunde, oder Ge⸗