Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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reffe unſeres Erſcheinens bei Hofe zu erbitten. Bald erhielten wir durch 3 Selaven, welche zu unſern Fuͤh⸗ rern beſtimmt waren, die Erlaubniß nach Miquenez kommen zu duͤrfen. Unter Begleitung einer Wache von 3 Mohren, eines Offiziers und eines marveeani⸗ ſchen Kapitains machten wir uns auf den Weg, und langten erſt den 49. zu Miguenez an, weil es drei ſtarke Tagreiſen von Salee entfernt iſt. Die Ge⸗ genden, durch welche unſer Weg fuͤhrte, waren ſehr abwechſelnd; bald reiſten wir uͤber ebene Felder, bald erblickten wir um und neben uns die angenehmſten Thaͤler mit anmuthigen Hüͤgeln und kleinen Waͤldern. Die Baͤume hingen voll wohlſchmeckender Fruͤchte, und die Kultur koͤnnte in dieſem Lande weit beſſer ſeyn, wenn es die Faulheit der Mohren anders zu⸗ ließe. Die Naͤchte brachten wir in elenden Doͤrfern zu, deren Scheich's uns alemal fruͤhe bei dem Auf⸗ bruche fragten, ob wir nichts vermißten? denn ſie muͤſſen fuͤr jeden Diebſtahl in oder um ihr Dorf bei Verluſt ihres Lebens haften. Wenn wir uns von einem Dorfe entfernten, verbrannten die Einwohner belaubte Zweige von weißen Weidenbaͤumen und er⸗ hoben ein großes Geſchrei, zum Zeichen, daß ſie den Drt, welchen ſie durch den Aufenthalt von Chriſten entweiht hielten, wieder reinigen wollten. Dieſer Aberglaube findet ſich jedoch nur bei dem gemeinen Landvolke. Nach einem Siege des Grafen von⸗ Toulouſe uͤber die engliſch⸗ hollaͤndiſche

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